Haaretz zitiert amerikanische Militärs mit der Information, dass bei einem Treffen zwischen dem israelischen Stabschef Benny Gantz und dem US-General Martin Dempsey am Montag in Al Quds (Jerusalem) über die Möglichkeit einer "Sicherheitskooperation" zwischen Tel Aviv und gewissen arabischen Staaten am Persischen Golf gesprochen worden ist. Dabei sei auch die Ausbildung von militanten Rebellen gegen die Regierung Assad gemeinsam mit Saudi-Arabien ein Thema gewesen. Bei einer Pressekonferenz in Al Quds sagte Dempsey, dass es um die Suche nach Partnern gegangen sei, mit denen es bisher noch keine Kooperation gegeben hat.
Aus amerikanischen Militärkreisen hieß es, dass zu dieser Kooperation der Austausch von Geheimdienstinformationen und gemeinsame Übungen im Kampf gegen den Terrorismus gehören würden. Allerdings haben einige Verantwortliche in den USA bereits davor gewarnt, dass eine wachsende Radikalisierung in Syrien zur Brutstätte für die weltweiten Terrorismusnetzwerke und ihre Aktivitäten werden könnte.
Syrien ist seit 2011 Schauplatz brutalster Kämpfe, bei denen durch vom Ausland unterstützte militante Rebellen bisher mehr als 140.000 Menschen getötet und Millionen aus ihrer Heimat vertrieben worden sind.